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Umgestaltung Ortseingangsbereich Hohnstein Eiche

 

Öffentlichkeitsbeteiligung zum Vorhaben

"Umgestaltung des Ortseingangsbereichs Hohnstein Eiche" - Ihre Meinung ist gefragt!

 

Die Stadt Hohnstein plant die Neugestaltung des Ortseingangsbereichs Hohnstein zwischen Sebnitzer/Schandauer Straße und Max-Jacob-/Obere Straße. Mit dem Vorhaben soll der Bereich der zentralen Bushaltestelle „Hohnstein Eiche“ attraktiver und eine ganze Reihe von Missständen beseitigt werden. Dafür liegt nun nach einer umfassenden Variantenuntersuchung ein Planungsentwurf vor. Dieser ist in Beratungen mit dem Hohnsteiner Ortschaftsrat und den unmittelbaren Anliegern sowie allen zu beteiligenden Behörden entstanden:

 

 

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Lageplan Umgestaltung Ortseingangsbereich Hohnstein Eiche

 

 

Der Hohnsteiner Ortseingangsbereich wird mit der geplanten Maßnahme nachhaltig sein Erscheinungsbild verändern. Darum bringen Sie sich in den Planungsprozess mit ein und teilen Sie uns bis spätestens zum 15. März 2021 Ihre Meinung mit: per E-Mail an stadt@hohnstein.de oder per Post an die Stadtverwaltung Hohnstein, Rathausstraße 10, 01848 Hohnstein.


Mit dem Vorhaben sollen vier wesentliche Ziele umgesetzt werden:

 

  • Gestalterische Aufwertung der Fläche als attraktives „Tor zur Stadt Hohnstein“ und Steigerung der Aufenthalts- und Erlebnisqualität für Einwohner und Gäste

  • Schaffung einer modernen ÖPNV-Haltestelle unter Berücksichtigung der Anforderungen des Regionalverkehrs

  • Verbesserung der Verkehrssicherheit und Schaffung zusätzlicher Stellflächen

  • Instandsetzung des kanalisierten Hohnsteiner Bachs, nach Möglichkeit Teiloffenlegung des Gewässers mit begehbaren Zugängen und Aufenthaltsbereichen am Bach.

 

Im Laufe der bisherigen Variantenuntersuchung zeigte sich schnell, dass aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse nicht alle Ziele zugleich vollständig umgesetzt werden können. Der vorliegende Entwurf als Vorzugslösung von sechs ausgearbeiteten Varianten weist nun folgende Merkmale auf:

 

Der Haltestellenbereich wird entsprechend der Forderungen des zuständigen Verkehrsbetriebes RVSOE auf sechs Stellplätze erweitert. Ausgestattet werden die Haltestellen mit modernen Fahrgastunterständen. Das derzeit vorhandene Gebäude bleibt erhalten, angestrebt ist hier eine Nutzung durch den RVSOE sowie für eine öffentliche Toilette.

 

Weitreichende Änderungen sind hinsichtlich der Gestaltung der Verkehrsflächen geplant. Mit der vorgestellten Variante werden sowohl die Schandauer als auch die Max-Jacob-Straße zukünftig rechtwinklig auf die Sebnitzer/Obere Straße geführt. Die Verkehrssicherheit kann durch die so verbesserten Sichtbedingungen deutlich erhöht werden. Die ortsbildprägende Eiche an der Einbindung Max-Jacob-Straße kann bei dieser Lösung allerdings nicht erhalten werden.

 

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Anwohner der Oberen Straße soll im Bereich der Häuser 37 bis 45 ein neuer Fußweg geschaffen werden. Die Straße selbst wird dafür etwas in Richtung Friedhof verlegt. Nach Aussage des Planers kann die große Eiche stadtauswärts dennoch erhalten werden. Der Fußweg springt in Höhe des Eingangs zum Friedhof auf die südliche Straßenseite und soll hier in Richtung Meschkes Gasthaus geführt werden. Langfristiges Ziel ist die Fortsetzung des Fußwegs bis zum Parkplatz Sebnitzer Straße.

 

Weiterhin erhalten bleibt bei der vorliegenden Lösung der Friedhofsweg entlang der Friedhofsmauer. Im Bereich der Straße Am Stadtbad werden ca. 17 neue Pkw-Stellflächen geschaffen, was die Parksituation insbesondere für die Friedhofsbesucher deutlich entschärfen wird. Geplant ist außerdem eine Wegeverbindung vom Eingang Friedhof zur Oberen Straße mit Anschluss an den geplanten Fußweg. An dieser Stelle ist auch der Anschluss an einen möglichen Aufgang direkt zum Röhrenweg geplant.

 

Derzeit noch völlig unbeachtet verläuft der Hohnsteiner Bach unterirdisch durch das untersuchte Areal. Mit Umsetzung der jetzigen Planung soll er in einem Teilbereich wieder an Licht geholt und erlebbar gemacht werden. In Höhe des Friedhofs ist wieder eine Schöpfstelle vorgesehen. In dem übrigen Abschnitt wird die vorhandene Verrohrung des Bachs erneuert.

 

Die Grüngestaltung wird in diesem Entwurf noch nicht betrachtet. Es geht erst einmal um die Klärung der grundsätzlichen Dinge, damit das Planungsbüro Krämer weiter im Detail planen kann. Zur Grüngestaltung wird es eine weitere öffentliche Beteiligungsrunde geben.