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Zukunft der Burg Hohnstein

Die Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH (KEM) hat im Dezember 2018 die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für die Burg Hohnstein vorgelegt. Anbei können Sie das komplette Werk einsehen:

 

Machbarkeitsstudie komplett

Machbarkeitsstudie zusammengefasst

Anlage 1 Lageplan der Burg

Anlage 2 Bestandspläne Häuser 1 bis 8

Anlage 3 Bauzustandsfeststellung Häuser 2 bis 6

Anlage 4 Verkehrswertgutachten

Anlage 5.1 Nutzungskonzept Landburg

Anlage 5.2 Nutzungskonzept Hotel für Haus 1 und 6

Anlage 5.3 Nutzungskonzept Jugendherberge Häuser 2 bis 5

Anlage 6.1 Variante 1 Kosten Dachgesellschaft

Anlage 6.1 Variante 1 Wirtschaftlichkeitsberechnung Dachgesellschaft

Anlage 6.2 Variante 1 Kosten Hotel

Anlage 6.2 Variante 1 Wirtschaftlichkeitsberechnung Hotel

Anlage 6.3 Variante 1 Kosten Jugendherberge

Anlage 6.3 Variante 1 Wirtschaftlichkeitsberechnung Jugendherberge

Anlage 7.1 Variante 2 Ausstattungskosten für eine Betreibergesellschaft

Anlage 7.2 Variante 2 Wirtschaftlichkeitsberechnung für eine Betreibergesellschaft

Anlage 7.3 Variante 2 Grundsanierungskosten für eine Betreibergesellschaft

Anlage 8.0 Variante 3A und 3B Grundsanierungskosten für die Burg

Anlage 8.1 Variante 3A Wirtschaftlichkeitsberechnung Dachgesellschaft

Anlage 8.2 Variante 3A Kosten Dachgesellschaft

Anlage 8.3 Variante 3A Wirtschaftlichkeitsberechnung Hotel

Anlage 8.4 Variante 3A Wirtschaftlichkeitsberechnung Jugendherberge

Anlage 8.5 Variante 3B Ausstattungskosten für eine Betreibergesellschaft

Anlage 8.6 Variante 3B Wirtschaftlichkeitsberechnung für eine Betreibergesellschaft

 

Die Machbarkeitsstudie hat folgende Erkenntnisse gebracht:

 

  1. Eine Aufteilung der Burg für unterschiedliche Nutzer (Dachgesellschaft, Hotel, Jugendherberge) ist organisatorisch, funktionell und finanziell nicht machbar. Die Burg muss durch eine Betreibergesellschaft mit mehreren Übernachtungskategorien bewirtschaftet werden.
  2. Die jetzt leer stehenden Räume müssen in Gästezimmer umgebaut werden. Der museale Aspekt wird auf zwei örtliche Räumlichkeiten begrenzt. Der Burggarten muss zum Veranstaltungsort werden.
  3. Die Grundsanierungskosten belaufen sich auf 5,4 Millionen Euro und sind nicht zu erwirtschaften. Sie müssen durch den Eigentümer unter Inanspruchnahme von Fördermitteln aufgebracht werden.
  4. Die Ausstattungskosten in Höhe von 3,7 Millionen Euro müssen durch eine Betreibergesellschaft finanziert werden. Diese Kosten können erwirtschaftet werden.


Die Variante 3B hat sich als Favorit aus der Studie ergeben. Der Eigentümer (Landkreis Sächsische Schweiz) übernimmt die Grundsanierung und die Betreibergesellschaft (Burg Hohnstein Betriebsgesellschaft gGmbH, 100 prozentige Tochtergesellschaft der Stadt Hohnstein) übernimmt die Ausstattungskosten und betreibt die Burg langfristig mittels eines Erbbaupachtvertrages.
Der Kreistag des Landkreises hat jedoch diese favorisierte Variante abgelehnt. Stattdessen wird der Stadt Hohnstein die Übergabe der Burg in städtisches Eigentum zu einem symbolischen Verkaufspreis empfohlen. Der Landkreis würde 1,5 Millionen Euro für die Grundsanierung an die Stadt Hohnstein übergeben. Mit diesen Eigenmitteln kann die Stadt Fördermittel des Freistaates in Anspruch nehmen und die 5,4 Millionen Euro Sanierungskosten stemmen. Diese Lösungsvariante muss nun in den Gremien der Stadt Hohnstein diskutiert werden.
Die Vor- und Nachteile einer kompletten Übernahme der Burg gegenüber der Variante 3B haben wir in folgender Anlage kurz zusammengefasst: Vor- und Nachteile einer kompletten Übernahme der Burg durch die Stadt