Freitag, 29.05.2026
Eröffnungsveranstaltung: Sturzflug
Ausgezeichnet mit dem Jurypreis beim Freisprung-Festival in Rostock
Einfach mal weg, einfach mal abheben und losfliegen. In Molly’s Kopf summt es. Ihr Herz schlägt in ungewohntem Rhythmus und das ziemlich laut – alles war doch so sicher, so klar und unkompliziert, doch jetzt: Chaos. Mollys Gefühle überschlagen sich. Und dann: plumpst eine Taube in ihr Zimmer und kackt alles voll. Was wird das jetzt?
Man müsste, man sollte, könnte, ”ne is nich”. Warum eigentlich nicht? Es gibt noch so viele unentdeckte Plätze und nicht alle Fragen müssen beantwortet werden. Was klar ist, zum Zahnarzt geht Molly heute nicht mehr, sondern fliegt los. Flugmodus – ist doch eigentlich ganz einfach.
Samstag, 30.05.2026
La Faiseuse de Diables
Die Teufelsmacherin
Eine „Kammer der Rache“: ein innerer Raum, in dem Erinnerungen zurückkehren und sich verwandeln.
Auf der Bühne begegnen sich Giorgia, die Marionette, und Clara, ihre Spielerin. Gemeinsam tauchen sie ein in eine Vergangenheit, geprägt von Gewalt gegen Frauen – und beginnen, die Rollen neu zu schreiben.
Für die Dauer des Abends verschieben sich die Grenzen: Was geschieht, wenn das Opfer zur Täterin wird?
Mit schwarzem Humor, Popkultur, Gesang und großer Zärtlichkeit entsteht ein eindrückliches Spiel zwischen Ironie und Befreiung.
Ein Abend über Gewalt, Gerechtigkeit und die Möglichkeit, sich selbst neu zu begegnen.
In französischer Sprache; die wesentlichen Inhalte werden auf Deutsch zugänglich gemacht.
Figurentheater, Objekttheater, Gesang
Was man von hier aus sehen kann
Was hat Alaska mit Schmerz zu tun, was ein Okapi mit dem Tod, was ein Mon Chéri mit versteckter Liebe?
Was man von hier aus sehen kann’ ist das Porträt eines Dorfes, wie es wahrhaftiger und zugleich irrealer nicht sein könnte und in dem alles auf wundersame Weise zu zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Stück über die Liebe und den Tod.
In dieser Inszenierung stellt eine Buchhändlerin ihren Lieblingsroman ‘Was man von hier aus sehen kann’ so begeistert und ambitioniert vor, dass sie selbst in die Geschichte mit hineingezogen wird. Die schrägen Bewohner des Dorfes ergreifen von ihr Besitz, und scheinbar unbedeutende Objekte werden in ihren Händen plötzlich lebendig. In ihrem Soloabend mit Objekten, verleiht Friederike Krahl den Dingen eine ganz besondere emotionale Kraft und erzählt mit schrägemHumor ungeschönt und schwerelos von den existenziellen Themen unseres Lebens.
Das Hohnsteiner Puppenspielfest wird durch Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge gefördert, vom Hohnsteiner Puppenspielfest e. V. organisiert und mit Unterstützung der Stadt Hohnstein durchgeführt.





